Chronik eines verlorenen Paradieses

Gnadenfeld - Ein Dorf im Kreis Cosel, Oberschlesien

von Richard Jauernik


Es ist eine Chronik von Gnadenfeld in Oberschlesien, welche mit der Spurensuche 5000 Jahre vor Chr. beginnt und im ersten Polenjahr 1945 endete.
In dieser neuen Auflage von Nov. 2008 habe ich die Thematik aktualisiert und bis 2008 erweitert.
Es hat ein Soft-Cover, 24 x 17 cm, 293 Seiten, ca. 550 g und es ist in Farbdruck.

Der erste geschichtliche Teil beinhaltet Informationen über Steinwerkzeuge, Skelettgräber, Urnengräber, archäologische und keramische Funde bis in die Anfänge von Pauluskowitz, dem späteren Gnadenfeld. Umfangreich wird über die Ansiedlung der Herrnhuter und der dadurch entstandene kulturelle und wirtschaftliche Aufschwung berichtet. Die interessante Herrnhuter-Religion veranlasste mich, viele Einzelheiten festzuhalten. Im zweiten Teil wird die rasante Entwicklung des Ortes Gnadenfeld geschildert, in die ein kräftiger Schuss Lokal- und Familienkolorit eines Gnadenfelders einfließt. Kleine Anekdoten mischen sich unter die Fakten. Im letzten Teil werden Erinnerungen, der damalige Alltag, die Gewohnheiten und Bräuche aus meinem persönlichen Umfeld wieder wach, aber auch die Schönheiten der Gnadenfelder Natur haben einen gebührenden Platz erhalten. Zur Auflockerung fügte ich einige eigene Verse hinzu.
Bei der Konzeption des Buches habe ich auch an die Leser gedacht, die keinen direkten Bezug zu meiner Gnadenfelder Heimat haben. Denn das Buch beinhaltet zahlreiche Informationen über allgemeine Geschehnisse, schildert viele Fakten aus der "guten alten Zeit", wie z.B. Eis oder Wein damals hergestellt wurde und führt über Storchengeschichten bis zum Maikäfer.

Ein besonders wertvoller Schatz des Buches sind die mehr als 240 Abbildungen, welche alte farbige Lithografien (auch aus den Jahren 1820-1850), Postkarten und Fotografien von Alt-Gnadenfeld wiedergeben, sowie neue Fotos nach 1945.
Diese umfangreiche und wertvolle Bildersammlung hat mich dazu bewogen, den qualitativen, anspruchsvollen, jedoch auch kostenaufwendigeren Farbdruck zu wählen.
Eine weitere Besonderheit des Buches sind drei detaillierte, maßstabgerechte Ortspläne von Gnadenfeld, in denen fast jedes Haus mit Angabe des Besitzers bzw. Bewohners enthalten ist und vervollständigt wird durch ein Gnadenfelder Einwohnerverzeichnis, dem Einwohnerbuch von 1941. Ich will hoffen, dass es mir gelungen ist, einiges aus der Vergangenheit festzuhalten und zu dokumentieren, was sonst im Laufe der Zeit unwiderruflich verloren gegangen wäre.

Wollen Sie einiges über die interessante Herrnhuter-Religion erfahren?
Haben Sie schon einmal was von einem "Storchengericht" gehört?
Was hatten Dampflokomobilen in Gnadenfeld zu suchen?

Auf all diese und andere Fragen finden Sie im Buch eine Antwort.
Vielleicht benötigen Sie auch für einen Verwandten oder Bekannten ein passendes Geschenk?

Dieses Buch bietet, auch für Jemanden der nicht aus Gnadenfeld kommt, einen interessanten Überblick über das Leben und die Kultur in Oberschlesien vor 1945.

Wie können Sie dieses Buch erhalten?
Erschienen ist es im Selbstverlag.

Zu beziehen ist es über:

Richard Jauernik
Gepaplatz 4
41468 Neuss
Deustchland
e-mail:
Tel: 02131-150723

Es kostet nur 27,00 EUR.
Bei Versand in Deutschland kommen zusätzlich 2,50 EUR Porto hinzu (Büchersendung).


Weitere Bücher von Richard Jauernik:


Einer spinnt immer
Das beflügelt die Zufriedenheit, den Optimismus und die Lebensqualität
160 Seiten und einigen Farbbildern.


"Mutters schlesisches Kochbuch von 1916",
240 Seiten mit über 500 Rezepten der Öko-Zeit und
Betrachtungen über die "Gute alte Zeit", der Geschichte vom Mehl und Müllerei.


Ein Buch in polnischer Sprache:
"Śląsk - moja ojczyzna", "Schlesien - mein Heimatland"
228 Seiten. (Odyssee eines Schlesiers in drei politischen Systemen.)


Zu meiner Person:

Im Jahre 1937 wurde ich in Leobschütz, Oberschlesien, geboren. Meine Kindheit verbrachte ich in meinem Gnadenfelder Elternhaus, Kreis Cosel, als jüngster Sohn des früheren Mühlenbesitzers Richard Jauernik. Nachdem Schlesien 1945 an Polen verloren ging, mußte ich die polnische Sprache erlernen und absolvierte dann das Gymnasium in Cosel. Der polnische Militärdienst von zwei Jahren in Beuthen blieb mir nicht erspart. 1961 verließ ich mit meinen Eltern Schlesien und fand in Neuss-Gnadental eine neue Heimat. Der Ort Gnadental ist korrekt, das Wortspiel Gnadenfeld - Gnadental ist fast eine Ironie des Schicksals. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Bis zu meinem Ruhestand war ich als Pharmareferent beschäftigt.
Meine Hobbys: Glasarbeiten in Tiffany-Technik und als Bleiverglasung, male Aquarell- und Ölbilder, schreibe Gedichte.
Wenn ich mich selbst charakterisieren sollte, würde ich sagen:
"Von Natur aus bin ich ein glücklicher, zufriedener Optimist und sehe sogar die Sonne hinter den Wolken."

Für Ihre Aufmerksamkeit danke ich Ihnen.


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